Ver­öf­fent­licht am 2. Mai 2022:

Aus gege­be­nem Anlass:

Stim­men der Ver­nunft haben es schwer in Kriegs­zei­ten. Statt ihnen zuzu­hö­ren und ihre Argu­men­te zu beden­ken, wer­den sie von zu vie­len, die Real­po­li­tik für sich in Anspruch neh­men, dif­fa­miert, denun­ziert und als naiv titu­liert. Für alle, die sich mit his­to­ri­scher Spu­ren­su­che — beson­ders in der deut­schen Geschich­te — beschäf­ti­gen, ist ein sol­cher Vor­gang nicht neu. Das ändert nichts an sei­ner Unerträglichkeit.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist es für mich selbst­ver­ständ­lich, den Offe­nen Brief von 28 Intel­lek­tu­el­len und Künst­lern an Bun­des­kanz­ler Scholz auch auf die­se his­to­ri­sche Inter­net­sei­te zu stel­len (erst­mals ver­öf­fent­licht von der Zeit­schrift EMMA, am 29. April 2022). Die Gedan­ken und Argu­men­te, mit denen sie ihre Sor­gen über eine Aus­wei­tung des Krie­ges in der Ukrai­ne auf ganz Euro­pa gel­tend machen, ver­die­nen es, ernst genom­men zu wer­den. (Wei­ter­le­sen)


Ver­öf­fent­licht am 10.03.2022:

Die Kolo­nie am Knast

In sei­nem Buch »Hast Du uns end­lich gefun­den« gibt der Schau­spie­ler Edgar Sel­ge klei­ne Ein­bli­cke in das Leben eines Jun­gen und Jugend­li­chen, der in den 1950er/60er Jah­ren rund um die Her­for­der Gefäng­nis­mau­ern auf­ge­wach­sen ist. Den meis­ten Men­schen in Her­ford ist die­ses Leben und die­se Gegend fremd. Dabei liegt der Knast doch fast mit­ten in der Stadt. Außer­dem gibt es span­nen­de Din­ge zu ent­de­cken, wenn man sich mit der Geschich­te die­ses Teils der Stadt beschäf­tigt. (Wei­ter­le­sen …)


Ver­öf­fent­licht am 10.03.2022

„Nie geklärt“ – Wie starb Karl Twesmann?

Im Juni 1944 star­ben zwei Bie­le­fel­der inner­halb von nur fünf Tagen wäh­rend der Gesta­po-Haft im Poli­zei­ge­fäng­nis an der Tur­ner­stra­ße. Bei­de wur­den, wie Mit­ge­fan­ge­ne nach dem Ende der Nazi-Herr­schaft aus­sag­ten,  wäh­rend ihrer Ver­hö­re schwer miss­han­delt und gefol­tert. Bei­de hät­ten sich, so teil­ten es die Gesta­po-Beam­ten ihren Fami­li­en mit, wäh­rend der Haft erhängt. Die­se Legen­de von ihrer „Flucht in den Tod“ hielt sich lan­ge und fand sogar Ein­gang in die For­mu­lie­run­gen auf ihren Gedenk-Stol­per­stei­nen. Im April 2019 wur­de sie für Fritz Bock­horst bereits ent­fernt. In Kür­ze soll auch auf Karl Twes­manns Stol­per­stein zu lesen sein, dass die Umstän­de sei­nes Todes nie geklärt wur­den. (Wei­ter­le­sen …)



ver­öf­fent­licht am 18. Novem­ber 2021:

Rubrik: Archiv

Leser-Kommentar zu: Traueransprache für Erhard Krull

(Wei­ter­le­sen …).


ver­öf­fent­licht am 11. Juni 2021:

Rubrik: Spu­ren­su­che –> Beweisaufnahmen

Kurzer Nachtrag zu: Das Fragezeichen hinter dem katholischen Krankenhaus

Eini­ge ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen und ein wei­te­res auf­be­rei­te­tes Luft­bild zum bes­se­ren Ver­ständ­nis des Arnold-Pan­ora­mas. (Wei­ter­le­sen …).


ver­öf­fent­licht am 1. Juni 2021:

Rubrik: Spu­ren­su­che –> Beweisaufnahmen

Das Fragezeichen hinter dem katholischen Krankenhaus

Damit hat­ten ver­mut­lich nicht vie­le gerech­net, dass die Geschich­te eines hun­dert Jah­re alten Fotos so span­nend sein könn­te. Bei einer Online-Ver­an­stal­tung der Volks­hoch­schu­le Her­ford hat­te ich am 20. April 2021 eine Pan­ora­ma-Ansicht der Stadt Her­ford vor­ge­stellt, die der 17-jäh­ri­ge Foto­gra­fen-Lehr­ling Wil­helm Arnold im August 1922 vom Turm der Stift­ber­ger Kir­che auf­ge­nom­men hat­te. Vie­le Fra­gen wur­den an die­sem Abend gestellt, eine muss­te jedoch unbe­ant­wor­tet blei­ben: “Was ist das für ein gro­ßes Gebäu­de hin­ter dem katho­li­schen Kran­ken­haus?”, woll­te eine Teil­neh­me­rin (Frau Huss) wis­sen. Es hat ein wenig gedau­ert, aber inzwi­schen habe ich eine Ant­wort gefun­den. (Wei­ter­le­sen …)


ver­öf­fent­licht im April 2021:

Rubri­ken: Pres­se und Newsletter

Herford rundum vor hundert Jahren

Am 20. April 2021 habe ich in einer Online-Ver­an­stal­tung der Volks­hoch­schu­le mit mehr als fünf­zig Teil­neh­mern das soge­nann­te Arnold-Pan­ora­ma vor­ge­stellt. Hier fin­den Sie mei­ne eige­ne Ankün­di­gung die­ser Ver­an­stal­tung, sowie die Vor- und Nach­be­richt­erstat­tung in den Lokalzeitungen.



Die­sen Bei­trag wei­ter empfehlen: