Die von der Bre­mer Fir­ma Borg­ward her­ge­stell­ten Fahr­zeu­ge waren in den 1950er Jah­ren beson­ders bei Hand­wer­kern und Klein­händ­lern in den 1950er Jah­ren sehr beliebt. Das Modell GD 750 konn­te mit 26 ver­schie­de­nen  Spe­zi­al­auf­bau­ten die Bedürf­nis­se von Koh­len­händ­lern eben­so abde­cken, wie die der damals noch weit ver­brei­te­ten Milch­män­ner. Bei dem hier abge­stell­ten Fahr­zeug scheint es sich um das Modell »Spe­zi­al­wa­gen für den Vieh­trans­port« zu han­deln, die Kom­bi­na­ti­on eines Kas­ten­wa­gens mit einem erhöh­ten Pla­nen­auf­bau. Lei­der konn­te ich bis­her noch kein Ori­gi­nal­fo­to die­ses Modells fin­den. Das oben ein­ge­blen­de­te Farb­fo­to mit einer Kuh-Nach­bil­dung auf der Lade­flä­che gibt die Grö­ßen­ver­hält­nis­se rea­lis­tisch wie­der. Tat­säch­lich war ein Vieh­trans­port auf die­se Wei­se jedoch kaum möglich.

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Der VW T1 wur­de ab 1950 pro­du­ziert und ist, gemein­sam mit einem wei­te­ren »Bul­li« auf dem gegen­über lie­gen­den Park­strei­fen das ein­zi­ge Nach­kriegs­mo­dell auf die­sem Foto. In den Anfangs­jah­ren wur­de das Modell nur ein­far­big lackiert, Des­halb ist die­se zwei­far­bi­ge Ver­si­on ein ein­deu­ti­ger Hin­weis dar­auf, dass die­ses Foto frü­hes­tens in den Jahr 1952/53 auf­ge­nom­men wurde.

 

Der T1 wur­de als Klein­bus, Kas­ten- und Prit­schen­wa­gen pro­du­ziert. Er konn­te, eben­so wie der Goli­ath Drei­rad-Trans­por­ter auf dem Park­strei­fen vor der Kir­che 750 Kilo­gramm zuladen.

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